Beispielbericht · Stand 21.10.2026
Wie reagieren Arztpraxen auf eine KI-Telefonassistentin?
19 fiktive Haus- und Zahnärzte, Praxisteams und ein Patient in Bayern. 20 Runden Simulation, danach Befragung mit festen Antworten und einer neutral formulierten Gegenprobe. 34 Antworten.
Frage 1
Testanruf mit eigenen Praxisdaten
Frage: Lea bietet einen kostenlosen Testanruf an, bei dem sie mit Öffnungszeiten und Leistungen Ihrer Website als Ihre Praxis ans Telefon geht. Was tun Sie?
Gegenprobe: Ein KI-Telefonassistent bietet Ihrer Praxis einen kostenlosen Testanruf an. Was tun Sie?
Einhelliger Konsens, typisch für ein kostenloses Angebot. Taugt nicht als Quote, nur als Hinweis: Der Testanruf schreckt niemanden ab.
Frage 2
Hauptgrund dagegen
Frage: Was ist der Hauptgrund, warum Ihre Praxis Lea NICHT einsetzen würde?
Gegenprobe: Falls Ihre Praxis sich gegen eine KI-Telefonrezeption entscheidet: Was wäre der wahrscheinlichste Grund?
Nur 2 von 19 Personen hatten Datenschutz im Steckbrief, trotzdem wählen ihn fast alle. Das ist kein Echo der Vorgabe, sondern der Einwand, den die Zielgruppe mitbringt. Er gehört auf die erste Seite, nicht ins FAQ.
Frage 4
Anrufer erreicht die KI
Frage: Sie rufen in Ihrer Arztpraxis an, und ein KI-Assistent geht ran. Was tun Sie?
Gegenprobe: Ihre Praxis lässt Anrufe von Lea, einer KI-Assistentin, annehmen, wenn das Team besetzt ist. Was tun Sie, wenn Sie anrufen?
Gleiche Situation, andere Rahmung: Als „KI-Assistent“ wollen 82 % einen Menschen, als Überlauf „wenn das Team besetzt ist“ reden 62 % normal. Die Formulierung entscheidet mehr als das Angebot.
Was diese Studie nicht kann
- Fiktive Personen: ein Stimmungsbild, keine Marktprognose und kein Ersatz für Gespräche mit echten Praxen.
- Früher Ablauf: Jede Person antwortete auf zwei simulierten Plattformen, daher 34 Antworten von 17 Personen.
- Nur ein Patient unter den Personen. Frage 4 haben vor allem Ärzte und Praxisteams aus Anrufersicht beantwortet. Der Rahmungseffekt ist deutlich, die Absolutwerte sind es nicht.